In der Buddha-Natur wird nichts ausgelassen

In dem Fa habe ich mehrfach gesagt, daß die Entstehung der buddhistischen Sutren und die Endzeit des Dharma hauptsächlich verursacht worden ist, weil Menschen eigene Worte und Kenntnisse in das Fofa hineingemischt haben. Das ist die größte historische Lektion. Trotzdem gibt es manche Schüler, die die Gesinnung der gewöhnlichen Menschen nicht ablegen. Sie werden von der Dämon-Natur benutzt, die in Form von Geltungssucht, bezogen auf Redekunst und auf literarisches Talent festhält, und so das Fofa unbewußt sabotieren.

Nachdem die Schüler ihre Erkenntnisse bei der Kultivierung erhöht haben, haben sie beim Erfahrungsaustausch ihre eigenen, früheren Schwächen ausgesprochen. Dies wurde in der letzten Zeit immer wieder von manchen Leuten als "Müll abladen" bezeichnet, damit haben sie den Sinn der Kultivierung total geändert. Kultivierung ist heilig. Sie hat nichts mit der Selbstkritik oder Reue der gewöhnlichen Menschen zu tun. Schüler! Ihr dürft doch nicht irgendein beliebiges Wort nehmen, das alle benutzen und aussprechen. Habt ihr damit nicht das Menschliche in das Dafa eingemischt? Im letzten Jahr wurden vier Sätze aus der Beijinger Beratungsstation verbreitet, wofür ich extra einen Artikel namens "Berichtigung" geschrieben habe. Ihr müßt das ernst nehmen. Natürlich wurden noch andere wirre Begriffe verbreitet. Überlegt doch mal: heute ein Wort, übermorgen wieder ein Wort hinzugefügt, so werden die Schüler der nächsten Generation mit der Zeit nicht mehr unterscheiden können, wer was gesagt hat. So würde das Dafa allmählich geändert.

Ihr müßt euch im Klaren sein, daß diese Kultivierungsform, die ich euch hinterlassen habe, nicht geändert werden darf. Was ich nicht tue, sollt ihr auch nicht tun. Was ich nicht verwende, sollt ihr auch nicht verwenden. So wie ich bei der Kultivierung rede, so redet ihr auch. Seid aufmerksam! Die unbewußte Änderung des Fofa ist auch eine Sabotage des Fofa.

Ich muß euch noch etwas sagen: Im Grunde genommen ist eure frühere Natur auf der Basis des Egoismus gebildet. Wenn ihr in Zukunft etwas macht, denkt zuerst an die anderen und kultiviert euch bis zur Selbstlosigkeit. Um das richtige Bewußtsein zu erlangen: zuerst die anderen, dann ich. Daher in der Zukunft an die anderen und an die Nachkommen denken, wenn ihr etwas sagt oder macht. Ihr müßt achtgeben, daß das Dafa für immer und ewig unverändert bleibt!

Li Hongzhi
13.02.1997